Liturgisches Glossar
| Doxologie | frz. doxologie |
vom griech. "Lobpreis"; doxa = "Glanz", "Ehre" - logos = "Wort"
Lobpreis, insbesondere als Abschluss eines Psalms, Hymnus oder Gebetes.
Als "kleine Doxologie" wird das die Psalmen oder den Eingang des Tagzeitengebetes abschließende trinitarische "Gloria patri" bezeichnet.
Die "große Doxologie" beschließt das ostkirchliche Morgengebet. Es findet sich teilweise wieder im Gloria der westlichen Messe ("Gloria in excelsis"), das deswegen teilweise ebenfalls als "große Doxologie" bezeichnet wird. Andere Teile des Textes begegnen im "Te Deum laudamus".
Wichtige Doxologien sind weiter der Abschluss des Unser Vater / Vater Unser ("Denn dein ist das Reich ...") und der Lobpreis am Ende des Hochgebetes in der römischen Messe ("Durch ihn und mit ihm und in ihm ..."), der manchmal auch "große Doxologie" genannt wird.
Näheres: II G 06 Akklamationen, liturgische Rufe
Deutschschweizerische Liturgiekommission
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